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Alle Jahre wieder, kommt der Wahnsinn nieder

Das ist ja wi(d)derlich, wie mancher sich geschenkeschnäppchenjagend ins vorfreudige Kampfgetümmel stürzt, (be-)sinnliche Stiere vernaschen in der Adventszeit lieber süße Figuren, Zwillinge verschicken haufenweise witzige E-Postgrußkarten, Krebse backen Lebkuchenhäuschen bei Kerzenschein, stolze Löwen flanieren großspurig durch den Weihnachtsmarkt, mit "Das ist ja nicht mehr feierlich!" benörgeln Jungfrauen den unnützen Konsumzwang, doch Waagen schöngeistern mit glitterigem Sternchenschmuck durch Haus und Garten. Skorpione entlarven skrupellos die Verlogenheit der aufgesetzten Seligkeit, Schützen grölen fröhlich fromme Lieder, den korrekten Steinböcken geht der ganze Rummel auf die Nerven, Wassermännern fällt es ein, das Event ausfallen zu lassen und Fischen tropft die christfestliche Nächstenliebe nur so aus vor romantischer Rührung tränenden Augen.

Top-10 - So wird es ein schönes Weihnachtsfest

Alle Jahre wieder ... Weihnachten berührt die Menschen. Das merkt man schon Wochen vor dem Fest. Wir verbinden viele schöne Erlebnisse mit dem populären Feiertag. Die Kindheit flammt wieder auf! Der Weihnachtsbaum, das gemeinsame Essen, die Bescherung - all das und noch viel mehr versetzt uns zurück in die ersten Jahre unseres Lebens. Und es fühlt sich gut an. Damit Weihnachten ein voller Erfolg wird, sind einige Dinge zu beachten. Schließlich soll das Weihnachtfest rund werden.

1. Familie einladen

Weihnachten ist nix für Einzelgänger, sprich: fürs Alleinsein. Scharen Sie Ihre Lieben um sich. Je mehr, desto besser! Schließlich freut sich jeder auf Weihnachten. Da ist eine gute Stimmung garantiert. Es bietet sich auch an, ferne Verwandte einzuladen. Sich mal wieder als Familie bewusst wahrnehmen - das klappt besonders gut an den Feiertagen.

2. Wohnung dekorieren

Wäre Weihnachten ohne Weihnachtsbaum und das entsprechend gestaltete Ambiente? Lassen Sie sich darauf ein. Für viele gehört das einfach dazu. An der Deko sollte man wirklich nicht sparen. Mit einigen Kleinigkeiten lässt sich die Wohnung aufpeppen. In den Kaufhäusern werden Sie schnell fündig!

3. Weihnachtsessen vorbereiten

Ein wahrer Höhepunkt stellt natürlich das gemeinsame Abendessen dar. Hierzu darf es auch bei der Speisenauswahl festlich zugehen. Wieso nicht mal die ganze Familie in die Vorbereitungen miteinbeziehen? Das schafft schon mal gute Laune und heizt die Vorfreude an. Ein Tipp: Raclette oder Fondue bieten sich nicht nur an Silvester an.

4. Geschenke - weniger ist mehr

Weihnachten hat sich in den letzten Jahrzehnten in vielen Haushalten zu einem Schenk-Marathon entwickelt. Die Spielzeug- und Geräteindustrie erfreut das zwar, aber der Trend geht am eigentlichen Sinn von Weihnachten natürlich vorbei. Die Bescherung sollte keine Reizüberflutung sein, besonders nicht für Kinder.

5. Sorgen Sie für Abwechslung

Wer im Vorfeld schon leicht angenervt denken sollte: Weihnachten wird bestimmt wieder nach Schema XY verlaufen, so wie im letzten Jahr, der hat es dieses Mal selbst in der Hand. Es gibt lustige Spiele für die ganze Familie. Wieso nicht Weihnachtskaraoke ausprobieren? Seien Sie kreativ, dann wird dieses Weihnachten besonders.

6. Klassiker im TV einstreuen

Zur kollektiven Entspannung kann auch der eine oder andere Weihnachtsfilm sorgen. Wieso nicht, schließlich gibt es witzige, tiefsinnige bzw. kurzweilige Produktionen. Schöne Bescherung (mit Chevi Chase), A Christmas Carol (von Charles Dickens) oder Der Grinch sind Streifen für die ganze Familie, die das Weihnachtsfeeling verstärken können.

7. Bescherung einmal anders

Stichwort: Schema XY. Es gibt noch eine gute Empfehlung zur Bescherung, die das ganze Prozedere auflockert und persönlicher macht: Wichteln, und zwar in zwei Variationen. Beim herkömmlichen Wichteln ziehen die Familienmitglieder in geheimer Wahl einen Namen. Und diese Person bekommt dann ein Geschenk. Beim sogenannten Spaßwichteln - das kann parallel dazu praktiziert werden - kommen Spaßartikel zum Einsatz, die natürlich auch einen persönlichen Bezug haben sollten.

8. Probiers' mal mit Gemütlichkeit

Dann wäre da noch die Sache mit der Sinnlichkeit. An Weihnachten dürfen Sie auch mal zur Ruhe kommen. Ein gutes Zeitmanagement ist gefragt. Bringen Sie sich nicht selbst in die Bredouille, besorgen Sie alles rechtzeitig. Alles andere bedeutet nur Stress. Weihnachten sollte ein Fest der Sinne sein, der Ruhe und Gelassenheit. Hierfür braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen.

9. Schluss mit den Pflichtprogramm

Ein Stressfaktor ist ein enges Zeitkorsett. Beispiel: An Weihnachten die komplette Familie bespaßen, 1. Weihnachtsfeiertag: Eltern; 2. Weihnachtsfeiertag: Schwiegereltern usw. Wieso verlagern Sie nicht solche Termine in die Zeit zwischen den Jahren? Mit der Tradition zu brechen ist natürlich nicht einfach. Hier geht es um Routinen, die jahrelang praktiziert wurden. Dennoch kann Flexibilität innerlich befreien.

10. Positiv denken

Das Wichtigste kommt zum Schluss. Eins darf man nicht vergessen: Manche vermiesen sich Weihnachten mithilfe von negativen Gedanken. "Oje, Tante Tilli kommt am 25.12. zu Besuch, das wird für alle Beteiligten wieder peinlich!", "Opa nervt bestimmt wieder mit seinen ollen Kamellen!", "Wenn der und der kommt, wird es stressig!" usw.
Wer in diese Richtungen denkt, sollte sich am Riemen reißen und sich auf das Positive konzentrieren. Dann wird Weihnachten nicht nur anders als vielleicht sonst, sondern - schön.

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